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Photovoltaik - eine Herausforderung der Zukunft

"Worauf es ankommt, ist, dass wir uns der Herausforderung bewusst werden und dass wir sie bestehen wollen." (Hans-Dietrich Gentscher)

Die Importabhängigkeit der Energieversorgung

In Deutschland erfolgt die Energieversorgung vorwiegend durch Importe fossiler Brennstoffe. Durch den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energiequellen kann diese Importabhängigkeit verringert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gesteigert werden.

Entwicklung der Stromerzeugung und installierten Leistung von Photovoltaikanlagen in Deutschland
Entwicklung der Stromerzeugung und installierten Leistung von Photovoltaikanlagen in Deutschland

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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Wertschöpfungskette Erneuerbare Energien

Neben dem Klimaschutz spielt der Sektor der Erneuerbaren Energien bei der kommunalen und regionalen Wertschöpfungskette eine zunehmend wichtige Rolle. Kommunen können wirtschaftlich davon profitieren, wenn bisher importierte Energierohstoffe und Endenergien durch heimische, erneuerbare Energiequellen, Technologien und Dienstleistungen ersetzt werden.

Auswirkungen am Arbeitsmarkt

In 2010 lag die Zahl der direkt bzw. indirekt Beschäftigten im Erneuerbaren Energien-Bereich bei 367.400 Menschen un hat sich damit seit der ersten systematischen Abschätzung im Jahre 2004 mehr als verdoppelt. Bis zum Jahr 2030 könnten - abhängig von der Entwicklung u.a. des Exportverhaltens und der Preisentwicklung fossiler Energieträger- rund 500.000 Beschäftigte in diesem Sektor tätig sein.

Entwicklung der Bruttobeschäftigung durch Erneuerbare Energien in Deutschland
Entwicklung der Bruttobeschäftigung durch Erneuerbare Energien in Deutschland

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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Kostenfaktor

Nach Schätzung des Bundesumweltministeriums ist in Deutschland bereits -bei einer weiterhin dynamischen Marktentwicklung - im Jahr 2013 die sogenannte „Netzparität“ zu erwarten. Das heißt Solarstrom lässt sich hierzulande zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Ohne die öffentliche Förderung der Investitionen in diese mittlerweile technisch sehr ausgereifte Art der Elektrizitätsversorgung, die über die Serienproduktionsverbilligung erst für deren preisliche Konkurrenzfähigkeit sorgte, wäre diese Netzparität aber womöglich nie in „Sichtweite“ gekommen. Doch noch ist es nicht ganz soweit. Die letzte Kürzung der Förderungsentgelte nach dem EEG für Konversions- und Freiflächen ist zum 01.04.2012 mit einer Gewährung von Übergangsfristen erfolgt. Zukünftig erfolgt die Kürzung der Förderentgelte je nach der Zunahme des Zubaus, gleichzeitig geht man jedoch von einem weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland aus.